Ein Abfallvermeidungskonzept wird zum engagierten Projekt

Das Salzburger Werkschulheim Felbertal wollte seinen großen Abfallmengen mit einem neuen Konzept begegnen und rief das Büro für Umweltfragen auf den Plan. Auftakt war die gemeinsame Analyse aller schulischen Abfälle: Durch die Einführung genauer Abfall-Trennung wurde die genaue Menge der verschiedenen Abfall-Arten erst einmal „sichtbar“ gemacht. Die Hauptverursacher für die größten Berge standen bald fest: Pausengetränke und Papier für Händehygiene.
Statt hunderter Kleingebinde pro Tag liefert heute ein nachhaltig konzipierter Getränkeautomat Trinkwasser und Fruchtsäfte in Mehrwegbechern. Energieeffiziente Händetrockner übernehmen im 10-Sekunden-Takt die Aufgabe von tausenden Metern Hygienepapier.

Die Schule spart somit sensationelle 13.000 Liter Abfälle und über 1.100 Euro im Jahr.

Die gesundheitlichen Vorteile sprechen für sich. Die Pausengetränke sind durch die Umstellung zuckerfrei geworden: Die Schülerinnen und Schüler trinken Leitungswasser und Fruchtsäfte statt Softdrinks und Co. Das Werkschulheim Felbertal spart sich durch den reduzierten Entsorgungsaufwand zudem viel Zeit.

Als  Büro für Umweltfragen sind wir auf solche Kooperationen ebenso stolz wie unsere engagierten Partner.
Abfallvermeidungsprojekte, „die  Schule machen“, werden honoriert:  
7.000 Euro Förderung seitens des Bundes wurden für die Umsetzung zugesagt!